intro

„weil Welt ein (Geistes-) Zustand sein kann“
michael hörl

grund. satz
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ruhe & regung
innen & außen
flüssig & solide
arbiträr & logisch
autark & inkludiert
endlos & strukturiert
Geist, Gefühl und Physis
Ornament in Minimalismus
Komplexität als auch Einfachheit
alternative Lebenstheorie und angewandte Realphilosophie.

Auf praxisorientierter Wirklichkeit basierend, kann [ˈhæp.i.nəst ] auch Einkehr/ Übergang von- und zu Restlichem sein. Individuelle, außergewöhnliche und be-dachte Erfahrung soll Genuss von Moment und täglichem Leben schaffen, in relativ zwangloser Umgebung soll Erfüllung von momentanen Bedürfnissen stattfinden. Ein Ort, der Verschiedenes zusammenführt, individuelle Gesamterfahrung ermöglicht.
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Aktivität, Spannung, emotional involvierte Beschäftigung und eventuelle Inspiration ist dabei gleichwertig zu relativem Loslassen, äußerer Befriedigung und Stimulation. Gemäßigte Lust ist nicht gegensätzlich zu mentaler und körperlicher Gesundheit und natürlicher Balance. Das eigene Wahrnehmen wird als kleinstes Element gedacht, welches – in Schichten von Welt eingebettet – mit Umgebung interagiert. Die aufgesuchten materiellen Orte haben durch verschiedenes Innen unterschiedliche Intensitäten von Wohlsein zur Folge. Beim „Hopping in Aussenwelt“ können so dem Selbst entsprechende „Inseln“ gefunden, zu „Zuflucht“ für Körper als auch Geist werden.

genereller entwurf, realisierte möglichkeit und magischer realismus
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Obwohl gewisse Tätigkeitsfelder relativen Sättigungsgrad erreicht haben, kann mit Wille, Moral und einer (den eigenen Talenten und Interessen entsprechend) definierten Nische wohl immer noch Platz für zwangfreie Entfaltung und dem Selbst entsprechendes Sein gefunden werden. Idealerweise sind dabei eigene, sich durch Erfahrungen aus aller Welt ergebende Überlegungen, Ideen und Wünsche natürliche Triebkraft. Im Rahmen von Möglichkeit und durch den Wunsch einen bereits geschätzten Ort um eine weitere Facette des Wohlseins zu bereichern, kann persönliche Idee in Raum eingefügt – aktiv zur Gestaltung von Umgebendem beigetragen – werden. Schaffen und Anbieten von Welt, welche Physis, ästhetische Wahrnehmung, Gefühl und Geist befriedigt. Für Selbst und Andere.
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Auch wenn man im Prozess des eigenen Kreierens authentisch bleiben, sich von rein kommerziell motivierter Intention und „trügerischer“ Logik abgrenzen will, muss anfänglich doch in Typologien/ Zielgruppen gedacht – die Frage nach den vor Ort nötigen Charakteristika, Offenheit, Bedarf und vorherrschendem Angebot gestellt werden.
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Konzepte für urbanen Raum sind in den unterschiedlichen Ballungsräumen verschieden stark vertreten. Ist in einer Stadt eine spezifische Art von Einrichtung noch nicht flächendeckend vorhanden, können auf den lokalen Kontext angepasste internationale Erfahrungen interessante Umsetzungsmöglichkeiten bieten. Das ästhetisch- und inhaltliche Konzept des, an spezifischem Punkt in Stadt realisierten Ortes kann je nach Größe, Vermarktung und Intention eine gewisse Anzahl von Personen ansprechen.

genuss für ind.I.viduum und \<olle>/tiv
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Im Feld der tatsächlichen, sozialen Interaktion ist angenehme Erfahrung bei Besuch oft ein gewünschtes Endprodukt. Eine symbiotisch verbrachte, gute und natürliche Zeit mit unterschiedlichen Individuen (grundlegend ähnlicher Weltanschauung) stellen den Idealzustand dar. Der, aus einer Vielzahl von Einflüssen, intensiver thematischer Auseinandersetzung und Liebe zum Detail entstandene Ort hat das Potential viele Bedürfnisse zu befriedigen – kann unabhängige Brutstätte für inspiriert- erfüllende Momente der (eigen- oder sozialen) Entfaltung werden.
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Täglicher Zweifel kann sich behandelt/ versprachlicht anfühlen, wird interessanter (weil immer neu und aktiv zu verfolgender) Balanceakt zwischen geistiger Aktivität und Gelassenheit. Beschäftigung mit Wahrscheinlichkeit, Zufall, Maxime und Zeitgeist kann partiellen Wegfall von „Last der Welt“ und „Sorge vor Morgen“ zur Folge haben. Gefühl von „Werkzeug in Händen“ macht ruhig und rege zugleich, man ist im Moment. Beglückt. In Sich. Mit Anderen.

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